Die Infrastruktur des Internets: die Unterseekabel

Lesezeit: 7 min |

06. Januar 2022


Tiefseekabel

Haben Sie gewusst, dass 95% des weltweiten Datenverkehrs durch die Meere verläuft? Der Großteil unserer täglichen Kommunikation verläuft über Unterseekabel, doch ein Videoanruf wird nicht durch ein bestimmtes Kabel geleitet, um an seinem Ziel anzukommen, sondern es handelt sich hierbei um eine verzweigte Infrastruktur bestehend aus vielen verschiedenen Netzwerken und Servern.

Somit können die Daten auf dem Weg von Sender zu Empfänger den halben Globus durchqueren und das, in Millisekunden. Wir fassen Ihnen die interessantesten Fakten der Internet-Infrastruktur zusammen. 

Lesen Sie entspannt den vollständigen Artikel oder springen Sie direkt zu einer Kategorie, die Sie interessiert:

1. Wir Menschen beeinflussen die Tiefseekabel.

2. Verlegung der Tiefseekabel.

3. Interaktive Karte der Tiefseekabel.

4. Unterseekabel als neue Angriffsfläche.

5. Was bringt die Zukunft?

6. Daten und das Klima


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1. Wir Menschen beeinflussen die Tiefseekabel



Der stetige Drang nach neuen technischen Entwicklungen des Menschen beeinflusst die Entwicklung von Unterseekabel. Im Jahr 1851 wurde das erste Unterseekabel zwischen Dover und Cap Gris-Nez verlegt. Diese Verlegung war essenziell und ein großer Erfolg für die wirtschaftliche Entwicklung. Durch das Verlegen des Telegrafenkabel war nun eine telefonische Verbindung zwischen Frankreich und England geschaffen.

Durch diese Innovation wurde schließlich ein neues Ziel erreicht: Transatlantische Unterseekabel, welche Europa mit Amerika verbinden. So wurde im Jahr 1988, das erste transatlantische Glasfaserkabel mit dem Namen TAT8 zwischen den USA, Frankreich und Großbritannien verlegt. Durch den stetigen Wachstum der Infrastruktur entwickelte sich eine bessere Bauweise.

verlegung unterseekabel

2. Verlegung der Tiefseekabel


Mithilfe von Spezialfahrzeugen werden die Seekabel im Meeresboden vergraben. Hierbei gibt es zwei verschiedene Methoden. Diese Verlegungsmethoden sind vom Boden abhängig. Ist dieser sandig, wird das Seekabel in den Boden reingepresst, sodass Treibstand ensteht, in das die Kabel eingegraben werden. Bei der zweiten Variante wird mithilfe einer Seekabelfräse der Meeresboden geöffnet und das Kabel reingelegt. Die Kabel werden durch ein Schacht am Strand an Land geführt.

Weltweite Knotenpunkte sind unter anderem in Marseille, Newyork, Singapur und die arabischen Emiraten.



verlegung der tiefseekabel



3. Interaktive Karte: Tiefseekabel


karte der tiefseekabel


Betrachten Sie einmal die gigantische Karte der Tiefseekabel


Tiefseekabel Ansicht


4. Unterseekabel als neue Angriffsfläche


Nicht nur aus einer geopolitischen Perspektive können Unterseekabel als neue Angriffsflächen gedeutet werden. Aktuell leisten sich die USA und die Volksrepublik China einen Wettstreit bei dem Bau von Unterseekabeln. Denn neben Chinas größten außenpolitischen Projekt, dem Bau der neuen Seidenstraße, möchte China auch beim Ausbau von Unterseekabel mitmischen.

In Marseille baut die Volksrepublik China das Unterseekabel "Peace". Das 12.000 km lange Kabel soll Europa, über das Horn von Afrika und Pakistan, China mit Europa verbinden.

Kritiker:innen befürchten, dass China das Tiefseekabel baut und finanziert, um Daten europäischer Bürger:innen abzuhören. Dabei würde es sich nicht um ein neues Phänomen handeln. 2013 hat der ehemalige CIA-Agent Edward Snowden aufgedeckt, dass die USA über Jahre hinweg die Daten von Regierungen, sowie über Millionen von Menschen abgehört hat, indem die USA die Tiefseekabel angezapft hat.

Unterseekabel können allerdings auch durch Naturgewalten beschädigt werden, oder durch Bootsanker und Schleppnetze. Jedoch bedeutet das nicht direkt einen Internetausfall, denn die Daten kommen dann meist über andere Wege zum Ziel.


internetkabel


5. Was bringt die Zukunft?


Klassische Telekommunikationsfirmen investieren nicht mehr in den Bau von Unterseekabel. Sie wurden abgelöst von US-amerikanischen Firmen wie Google, Microsoft und Facebook, die sich zunehmend an dem Markt beteiligen, aber auch chinesiche Firmen wie Huawai beteiligen sich zunehmend an den Bau von Unterseekabel. Eine zunehmende Privatisierung von der Bereitstellung dieser Infrastruktur wird deutlich, welches auch eine zunehmende Abhängigkeit Europas von den USA und China bedeutet.



6. Daten und das Klima


Das Daten immer zur Verfügung stehen, bleibt nicht ohne Auswirkungen... Daten sind echte Umweltsünder. 2019 haben französische Forscher:innen festgestellt, dass Daten für einen Großteil des weltweiten CO2 Ausstoß verantwortlich sind.

Besonders in Kritik stehen dabei Streamingdienste wie Netflix. Es macht allerdings schon einen großen Unterschied, auf welches Rechenzentrum man zurückgreift. Ihre Daten werden klimaneutral in dem deutschen Rechenzentrum Maincubes in Frankfurt gespeichert. Dabei handelt es sich um ein Rechenzentrum, welches zu 100% erneuerbare Energien nutzt und somit 60-80% weniger CO2 verbraucht. Durch höchste Sicherheitsstandards sind Ihre Daten ausgezeichnet geschützt.


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